Pistole

Luftpistole

Am Anfang einer Pistolenlaufbahn steht das Schießen mit der Luftpistole. Dabei wird mittels Luftdruck ein Bleiprojektil mit einem Durchmesser von 4,5mm auf ein 10m entferntes Ziel geschossen. Das Ziel ist dabei größer als das für das Gewehr. Einfacher wird die Disziplin jedoch nicht. Die Pistole wird nur mit einer Hand gehalten, was eine besondere Kondition erfordert, um gute Ergebnisse zu erzielen.

Das wohl markanteste Element einer Luftpistole ist der Formgriff, der sich an die Hand schmiegt, um einen stabilen und sicheren Griff zu gewährleisten.

Luftpistole mit Munition

Sportpistole

Bei der kleinkalibrigen (.22 lfB) Sportpistole wird ein Durchgang in zwei Teilen geschossen: Zuerst die „Präzision“, die vom Ablauf der Luftpistole ähnelt, nur das hier das Ziel in 25m Entfernung steht. Beim zweiten Teil, dem „Duell“, kommt eine Drehscheibe zum Einsatz. Diese ist nur drei Sekunden sichtbar, bevor sie sich für sieben Sekunden zur Seite dreht.

Weitere Disziplinen für die Kleinkaliberpistole sind Standard und Schnellfeuer, bei denen ähnlich zum Duell auf die Klappscheibe geschossen wird. Jedoch unterscheiden sie sich in der Länge des Zeitfensters, sowie in der Anzahl der Ziele.

Großkaliber-Pistole

Bei den Revolvern und Gebrauchspistolen im Großkaliberschießen knallt es lauter als bei allen anderen Waffen. Als einzige Waffenart werden diese Kurzwaffen beidhändig abgefeuert, um den doch merklichen Rückstoß ausgleichen zu können. Das Programm ist eine Kombination aus Präzisions-Serien sowie 5-schüssigen Serien auf die Drehscheibe, die hier 20 Sekunden sichbtar ist.