Laufende Scheibe




Die "Laufende Scheibe" hat ihren Ursprung im jagdlichen Bereich und wird mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter geschossen.

Auf der Scheibe war früher ein Keiler abgebildet (daher auch oft als "Keilerschießen" bezeichnet), bei offiziellen Sportwettkämpfen sind hier heutzutage zwei nebeneinander liegende Ringspiegel auf einer Pappscheibe dargestellt. Als Waffe wird ein Kleinkalibergewehr mit einem Zielfernrohr verwendet.

Das Zielfernrohr hat im Visierbereich zwei Stachel, mit denen der Haltepunkt anvisiert wird. Beim Linkslauf wird der rechte Stachel, beim Rechtslauf der linke Stachel verwendet. Dadurch wird das Gewehr immer etwas dem Ziel vorgehalten und so die Zeit ausgeglichen, die das Geschoss vom Abschuss bis zum Eintreffen auf der Schießscheibe benötigt.

Die Abstände der beiden Stacheln sind variabel einstellbar.

Quelle: nach Wikipedia.de